Roadtrip #2 Part V

26. Tag, Mittwoch, 23.05.2018 Page – Bryce Canyon

Da wir für den Bryce Canyon National Park und den Zion National Park für Campingplatzreservierungen schon zu spät dran waren, haben wir uns recht früh auf den Weg gemacht.

Unterwegs haben wir noch an den „Coral Pink Sand Dunes“ gehalten. In dem Park sollte man US $ 8 bezahlen, aber da wir etwas in Eile waren und nur kurz stoppen wollten haben wir das dann nicht gemacht, sondern sind ein Stückchen entfernt auf einen Parkplatz gefahren von wo man die auch sehen konnte.

Coral Pink Sand Dunes, Utah, USA
Könnten ein bisschen pinker sein?!
Coral Pink Sand Dunes, Utah, USA

Im Bryce Canyon haben wir dann aber recht einfach auf dem „first come, first serve“ Campingplatz einen Platz gefunden und uns für zwei Tage eingebucht. Dann haben wir das Zelt aufgestellt und ein bisschen geruht.

Sehr entspannt haben wir uns das Visitor Center angeschaut und da wir auf dem Hinweg ein Schild für Rodeo gesehen haben, haben wir überlegt dort hinzugehen. Im Visitor Center konnte uns dazu jedoch leider niemand Auskunft geben, also sind wir in die „Stadt“ gefahren. Auch dort konnte uns niemand was dazu sagen ob es stattfindet oder nicht, wann und wie und überhaupt. Also haben wir kurzer Hand entschlossen das Projekt Rodeo erstmal auf Eis zu legen.

Der general Store dort hatte ein bisschen mehr zu bieten als der am Grand Canyon (north rim) und so sind wir dort ein wenig durchgeschlendert und haben uns alles angeschaut.

Am Abend sind wir nach dem Abendbrot losgelaufen und haben uns den Sonnenuntergang anschauen wollen. Es gab einen Sonnenaufgangs- und einen Sonnenuntergangspunkt. Die haben so ca. 700m von einander entfernt gelegen und in die gleiche richtung gezeigt. Naja, die Sonne ist dann auch hinter uns untergegangen und irgendwie hätte man sich das auch sparen können.

27. Tag, Donnerstag, 24.05.2018 Bryce Canyon

Um nichts zu verpassen sind wir heute morgen um 05.20 Uhr aufgestanden (hier ist eine Stunde Zeitverschiebung) und haben uns auf den Weg zum Sonnenaufgang gemacht. Irgendwie haben wir aber total im Zug gestanden und es war sowas von schweinekalt. Die Sonne hat dann auch ein wenig auf sich warten lassen und auch der Sonnenaufgang war eindeutig nicht spektakulär genug als das man dafür hätte aufstehen müssen.

Sonnenaufgang am Bryce Canyon, Utah, USA
Bryce Canyon, Utah, USA
Wanderweg am Bryce Canyon, Utah, USA

Praktisch war aber, das wir jetzt recht früh loskonnten auf die kleine Wanderung die wir uns rausgesucht hatten. Wie sonst auch waren wir schneller als die vorgegebene Zeit unterwegs. Es war ziemlich cool, ging durch den Canyon und war erstaunlich grün. Das letzte Stück ging dann ziemlich steil bergauf aber da wir so früh dran waren, lag zum Glück alles noch im Schatten.

Wieder am Zelt haben wir dann erstmal gefrühstückt und die heiße Zeit des Tages mit lesen und nickern verbracht.

Kaffee zum Frühstück ❤ vielen Dank nochmal an Ann 😊

Nachmittags haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht und sind den „Scenic Drive“ gefahren. Der war aber weniger spektakulär als wir das erwartet hatten. Vielleicht ist es langsam mal wieder Zeit für Küste und Meer…

Bryce Canyon, Utah, USA
Bryce Canyon, Utah, USA
Bryce Canyon, Utah, USA
Bryce Canyon, Utah, USA
Das letzte Stück ging etwas bergauf…

Eigentlich wollten wir uns abends die Sterne ansehen aber dann war uns recht früh wieder frisch und da wir den ganzen Tag nicht so übermäßig produktiv waren irgendwie auch recht müde.

28. Tag, Freitag, 25.05.2018 Bryce Canyon – Zion National Park

Um 7 Uhr morgens sind wir aufgestanden, haben alles zusammengeräumt und waren um 8 Uhr die ersten an der frisch geputzten Dusche – herrlich.

Von dort ging es zum Zion National Park. Unterwegs haben wir noch bei einer deutschen Bäckerei gehalten und uns einen kleinen Snack gegönnt.

Im Zion National Park hat das mit den Campingplätzen schon nicht mehr so gut funktioniert. Das kann durchaus daran liegen, das Wochenende ist und demnächst irgendwann auch Memorial Day wo offenbar einige ein langes Wochenende haben.

Der Campwart hat uns dann netterweise auf den „overflow“ Campingplatz geschickt. Das ist eigentlich der für Gruppen, aber wenn die da noch Platz haben kann man sich da einquartieren, hat aber dann halt kein Platz für sich allein. Besser als nichts, haben wir das natürlich genommen. Das geht allerdings nur für eine Nacht. Für Morgen müssen wir uns also etwas anderes überlegen.

Weil es noch recht früh war, haben wir das Zelt aufgebaut und das Auto Schlaffertig gemacht und sind zu Fuß los Richtung Visitor Center. Von dort gingen kostenlose Shuttels zu den Wandereinstiegen bzw. Sehenswürdigkeiten. Nur im Sommer fahren diese Shuttels glaube ich nicht oder bzw. nur im Sommer darf man da auch mit dem eigenen PKW rein, das geht im Moment noch nicht.

Also sind wir in den gefühlt 50°C warmen Bus gestiegen und wie leider alle anderen bis zur letzten Station gefahren. Natürlich waren wir genau in der Mittagshitze unterwegs und haben bei ungefähr jeder Wasserauffüllstation frisches Wasser genommen.

Der Weg war okay, für meinen Geschmack viel zu voll aber am Wasser lang. Dadurch das hier so viel Wasser fließt ist alles richtig schön leuchtend grün.

So schön grün im Zion Nationalpark, Utah, USA
Zion Nationalpark, Utah, USA

Auf dem Rückweg haben wir an noch einem Stop gehalten weil der Typ im Visitor Center uns erzählt hatte das man dort schön am Wasser lang laufen könnte wieder zurück richtung Visitor Center.

Schade war das der Weg nicht ansatzweise am Wasser lang sondern entlang der Straße geführt hat, in der vollen Sonne und einfach nicht schön war.

Jetzt ist es 17.15 Uhr und wir sitzen im Schatten und warten das es etwas kühler wird damit man sich wieder etwas bewegen kann ohne völlig zu zerfließen.

Das Auto hat natürlich in der vollen Sonne gestanden und hat jetzt ungefähr 100°C, ebenso vermutlich das Zelt – es war noch keiner bereit das auszuprobieren.

Um uns herum liegen Deers im Sand unter Bäumen und versuchen kühl zu bleiben.

Die Eichhörnchenähnlichen tierchen die hier so rumlaufen sind so DERMAßEN frech, die springen einem quasi auf den Schoß und zucken nicht mal ansatzweise wenn man versucht die Wegzuscheuchen. Wirklich unangenehm. So aufdringlich waren die noch nicht mal am Grand Canyon.

Am besten gefallen hat mir bisher der Grand Canyon wobei der Bryce Canyon bisher der wenigst besuchte war und dadurch deutlich angenehmer.

Abends haben wir uns auf unserem Gaskocher Käserisotto gekocht. Das hat zwar ewig gedauert, war aber dann ganz lecker und hat auch gut gesättigt.

29. Tag, Samstag, 26.05.2018, Zion Nationalpark – Las Vegas

Glücklicherweise war es bis in den Abend hin sehr warm, sodass die Nacht angenehm von den Temperaturen war. Das einzige was ein bisschen – oder ziemlich – gestört hat, waren die Kinder auf dem Nachbarszeltplatz wo ungefähr 30 Leute waren mit gefühlten 10 Kindern im alter von 0 – 5.

Nach dem Frühstück haben wir alles zusammengepackt und wollten uns eigentlich am Visitor Center nochmal im Internet nach Übernachtungsmöglichkeiten für heute Abend erkundigen. Noch eine Nacht am Zion Nationalpark haben wir gedacht ist nicht unbedingt notwendig und haben uns überlegt einfach mal in Richtung Las Vegas zu fahren und dort zu schauen.

Wir haben uns schon gedacht, dass das nicht so ganz einfach werden würde, denn es war ja Samstag und schließlich ist bald Memorial Day und dementsprechend voll ist es überall. Gut, man kann sein Glück ja trotzdem probieren.

Haben wir dann auch, leider nicht besonders erfolgreich. Es war heiß, und der Campground wo wir nachgefragt haben stelle sich als RV Park raus und hatte gar keine Zeltplätze. Schade. Die Dame am Tresen hat uns dann den Red Canyon Campground empfohlen. Der RV Park wo wir waren hatte Wasser, Duschen, Toiletten, WiFi, einen Pool….

Also sind wir zu dem Campgruond gefahren und fanden einen leeren Platz in der Wüste mit Plumsklos. Weil wir trotz Campen aber einiges von Hygiene halten haben wir gedacht fahren wir nochmal in die Stadt, suchen nach Internet und irgendwas das noch Buchbar ist. Laut internet gab es auch noch was, also sind wir zu dem Motel hin, das stelle sich jedoch als ausgebucht heraus. Bei dem Hotel welches wir im Internet für ~US$ 170 gesehen haben hatte der Preis sich mittlerweile auf über US$ 300 gehoben und da wir noch keine Kohle gewonnen hatten war das keine Option für nur eine Nacht.

Da wir dringend auch Waschen mussten haben wir erstmal einen Waschsalon aufgesucht und nebenan zu Mittag gegessen. Dort gab es auch Internet und Pia hatte bei Airbnb etwas für heute Nacht gefunden was auch einen akzeptablen Preis hatte. Leider war das dann nicht mehr buchbar. Kann daran liegen das es bereits 16.30 Uhr war..

Uns blieb also nichts anderes übrig als unsere Wäsche einzuladen und uns auf den Weg zum Campingplatz zu machen. im Walmart haben wir noch ein bisschen Obst als Abendessen eingekauft und waren so gegen 18 Uhr am Campingplatz. Dort haben wir das Zelt aufgebaut, das Auto schlaffertig gemacht und uns dann erstmal eine kleine alternative „Dusche“ gegönnt. Die „Dusche“ bestand aus einer Schüssel Wasser und dann wurde sich mit Duschgel und nem Lappen gewaschen. Aber erstaunlich wie viel besser man sich fühlt.

Camping für US$ 10 in Las Vegas…
Sonnenuntergang in der Wüste Las Vegas

30. Tag, Sonntag, 27.05.2018, Las Vegas

Die Nacht war ruhig – kein Wunder, in der Wüste ist ja auch nix drumherum. Aufgestanden sind wir um kurz nach 6 Uhr und haben uns die Haare gewaschen – mit einem Wasserkanister. Auch das macht direkt ein besseres Gefühl. Mit den Fliegen die um uns herumgeschwirrt sind nicht ganz so angenehm aber trotzdem ein echtes Camping-Erlebnis.

Der Plan für heute ist Shoppen gehen, danach ins Hotel einchecken, eine richtige Dusche zu nehmen und dann den Abend in Las Vegas genießen. Das Shoppingcenter macht aber erst um 9 Uhr auf. Da wir mit allem schon um 7 Uhr fertig waren – und das ohne Wecker und ohne Eile im Urlaub…! haben wir noch gefrühstückt und etwas gelesen bis es Zeit war aufzubrechen.

Als einer der ersten waren wir im Shoppingcenter, haben uns dann einen Kaffee geholt und uns auf den Weg gemacht. Eigentlich wollte ich ja gar nichts kaufen, aber ich suche schon seit einiger Zeit nach einem Kleid, habe nämlich keins mit. Die Amis sind aber offenbar von der Körperform komplett anders geschnitten als ich oder tragen ihre Kleider immer in den falschen größen. Wie auch immer, hatte ich bisher kein Glück ein passendes zu finden. Bei Lucky Brand bin ich aber dann dank Pia doch fündig geworden. Das Kleid ist zwar mit dem Ausschnitt durchaus ziemlich gewagt, aber es ist so schön und war von US$ 100 auf US$ 30 runtergesetzt…

Nachmittags sind wir dann also ins Hotel eingecheckt – was für ein Riesending! Es gab unterschiedliche Tower und unten drin war ein Casino und diverse Shops und Restaurants. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten wollten wir noch ein wenig die Sonne genießen und haben uns Naiver Weise nur mit der Zimmerkarte bewaffnet auf den Weg gemacht. Bei dem Pool gab es einen 21+ bereich, doch für den brauchte man einen Ausweis. Kurz überlegt haben wir dann doch entschieden den Ausweis noch zu holen. Auch mit Ausweis hat der Typ mir zu erklären versucht das ich nicht alt genug sei und doch bitte in den Kinderbereich gehen mag. Da ist mir kurz alles aus dem Gesicht gefallen, ich hab ihm dann nochmal vorgerechnet wie Alt ich bin und durfte letztendlich doch rein. Was für ein Glück -.-! Am Pool unten ging es dann so zu wie man das aus den Amerikanischen Springbreakfilmen so kennt.. wir waren oben, dort war es etwas ruhiger. Nach der ganzen Ausweisaktion war die Sonne natürlich weg und wir sind relativ schnell wieder rein gegangen und haben angefangen mit Duschen und fertig machen.

Als wir endlich losgezogen sind war es schon recht spät. Vom Hotel aus sind wir ca. 15 – 20 min. zum Strip gelaufen. Dort haben wir uns ein wenig umgesehen und ein Restaurant fürs Abendessen gesucht. Während der Wartezeit bis der Tisch fertig war haben wir beobachtet wie Freizügig manche unterwegs sind. Also man kann auch Nackt gehen und ist immernoch angemessen bekleidet – so kam es einem zumindest vor.

Das Abendessen war sehr lecker aber die Portionen von Pia und Charlotte sehr übersichtlich, sodass der Hunger auch nach einem Nachtisch noch nicht zufriedenstellend gestillt war.

Nach dem Essen war es schon nach 22 Uhr und wir haben uns auf den Weg den Strip entlang gemacht. Am Bellagio haben wir uns die Wassershow angesehen und sind anschließend bis Luxor zu den Pyramiden gelaufen. Dann war es auch schon 24 Uhr und wir haben uns entschieden in New York New York in ein Casino zu gehen. Völlig unvorbereitet mussten wir uns erstmal anschauen wie das so funktionierte…

Eifelturm am Strip in Las Vegas, Nevada, USA
Vor dem Bellagio am Strip in Las Vegas, Nevada, USA
New York am Strip in Las Vegas, Nevada, USA
Wassershow am Bellagio am Strip in Las Vegas, Nevada, USA

Letztendlich haben Pia und ich uns dann an einen Roulette-Tisch gesetzt und ich habe auf Diverse Rote gesetzt. Mindesteinsatz waren an dem Tisch US$ 10 und die hab ich auch direkt verzockt. Aber mein Limit war US$ 100 also war noch Hoffnung. Auch den restlichen Abend blieben Gewinne eher aus.

Glück im Spiel hab ich offenbar nicht, also besteht noch Hoffnung für die Liebe.

31. Tag, Montag, 28.05.2018 Las Vegas – California City

Um 9 Uhr hat entsetzlicherweise schon der Wecker geklingelt. Die Nacht war definitiv zu kurz.

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten, auch nach einer Nacht war ungefähr alles verstreut, haben wir die Sachen ins Auto gepackt, ausgecheckt und sind dann Frühstücken gegangen. Zimt-French Toast mit Blaubeeren – SEHR lecker aber auch sehr viel!

Von dort haben wir uns dann auf den Weg nach Death Valley gemacht. Weil es recht warm war hatten wir die ganze Zeit die Klima etwas an. So haben wir nicht damit gerechnet das die Temperatur so dermaßen in die Höhe geschossen ist. Als wir am Visitor Center in Death Valley ausgestiegen sind war es als würde uns einer mit dem Hammer vor den Kopf hauen. Grauenhafte drückende Hitze. Also haben wir uns im Visitor Center (angenehm runtergekühlt) informiert und einen Film angesehen und uns dann auf den Weg gemacht um nach Campingmögkichkeiten zu schauen.

Bei den Sand Dünen bin ich ausgestiegen um ein Foto zu machen. Ich bin ein Stück in die Dünen rein gelaufen, und war schon nach 5 Minuten komplett durchgeschwitzt. Es war so unglaublich unangenehm heiß ! Wir haben beschlossen bei der Hitze kein Zelt aufzustellen, denn Bäume gibt es hier keine. Wie der Name schon sagt, Death Valley.

Death Valley, Californien, USA
Death Valley, Californien, USA

Also sind wir durch die Wüste gefahren und mein Gott, wer wirklich hier lebt muss echt verrückt sein. Man sagt ja manchmal aus Scheiß das man meilenweit nichts sehen kann. Das ist hier nicht einfach nur so daher gesagt. Hier sieht man wirklich meilenweit NICHTS.

Als nächster Ort war Trona angegeben. Naiv wie wir waren hatten wir dort mit etwas Zivilisation gerechnet. Aber Pustekuchen. Absolut unverständlich das hier Menschen leben.

Die sogenannten „Campingplätze“ kann man nicht als solche bezeichnen. So sind wir weiter gefahren bis wir irgendwann nach 19 Uhr in California City einen Campingplatz gefunden haben. Hier hatte uns das Glück auch wieder, es gab einen Platz für US$ 15 mit Toiletten, Duschen und W-LAN. Damit hatten wir schon gar nicht mehr gerechnet.

Bevor es dunkel wurde haben wir noch schnell das Zelt aufgebaut und zu Abend gegessen.

32 . Tag, Dienstag, 29.05.2018 California City – Los Angeles

Da es recht warm war und auch ziemlich ruhig haben wir alle ziemlich gut geschlafen. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und schnell duschen gegangen. Nach dem Frühstück haben wir das Zelt zusammengepackt und entgegen des Gesetztes der Physik haben wir das Zelt tatsächlich in seine Originalverpackung zurück bekommen.

Von dort ging es nach Los Angeles. Sobald wir Santa Monica erreicht hatten ging auch der berüchtigte Stau los und wir haben für die letzten 15 Meilen genauso lange gebraucht wie für die ersten 100. Weil es so langsam voran ging hat die Klima nicht so richtig arbeiten wollen und ich habe unklugerweise das Fenster runtergemacht damit ein wenig frische Luft reinkam. Selbstverständlich hab ich jetzt nur auf der linken Seite am Arm einen Sonnenbrand und ebenso auf dem Bein. Herrlich. Richtig gut für mein gleichmäßigen Teint.

In Santa Monica angekommen haben wir das Auto geparkt und sind dann am Strand entlang nach Venice Beach gelaufen. Dort ist es schon echt runtergerockt. Ziemlich viele abgefuckte Menschen..

Irgendwie war es recht windig und so fiel das Sonnenbad am Strand recht kurz aus. Wobei, so viel Smog wie hier in der Luft liegt ist hier eh nix mit Sonnen.

Wie ihr merkt gehört LA noch immer nicht zu meinen Lieblingsstädten. Schon alleine wegen des Verkehrs würde ich hier niemals Leben wollen.

Nachdem wir das Hostel endlich gefunden haben, hatten wir mal wieder Glück und haben direkt einen Platz für das Auto gefunden für den wir noch nicht mal was zahlen müssen und der nicht weit weg ist.

Dann haben wir eingecheckt was eine etwas längere Prozedur war, denn die Maus hinterm Tresen war nicht fürs Arbeiten gemacht.

Naja. Das 6-Bett Zimmer stellte sich dann als 4 Bett heraus wo außer uns auch noch keiner drin war. Also haben wir uns kurz eingerichtet und sind dann zum Hollywood Boulevard gelaufen. Dort haben wir nochmal kurz bei Vicotria Secret zugeschlagen uns KÖSTLICHE Churros gegönnt und sind den Boulevard langgelaufen.

Am Chinese Theatre, Los Angeles, Californien, USA
Hollywood Boulevard, Los Angeles, Californien, USA

Nach einem leckeren Abendessen sind wir dann zurück zum Hostel und haben noch versucht einen Plan für morgen zu machen was mit diesem Internet nicht besonders gut funktioniert hat.

33. Tag, Mittwoch, 30.05.2018, Los Angeles

Die Nacht war warm, man kann im Zimmer leider kein Fenster aufmachen.

Frühstück hatten wir schon deutlich besseres aber dafür gibt das Internet dort wenigstens etwas her.

Nach dem Frühstück haben wir uns dann auf den Weg in die Stadt gemacht und sind mit dem Hop on Hop off Bus durch die Stadt getuckert. Also der Sunset Strip, die Melrose Avenue, Farmers Market und The Grove war wirklich schön und würde ich empfehlen. Ansonsten überzeugt mich LA immer noch nicht 100%.

Street Art, Los Angeles, Californien, USA
Los Angeles, Californien, USA
Los Angeles, Californien, USA
Street Art in Los Angeles, Californien, USA

Street Art in Los Angeles, Californien, USA
Französisches Cafe in Los Angeles, Californien, USA

Abends haben wir im Micelis nahe dem Hollywood Boulevard gegessen. Sehr lecker und auch ein schönes Ambiente.

34. Tag, Donnerstag, 31.05.2018, Los Angeles

Weil uns das Hostelfrühstück nicht zugesagt hat sind wir heute zum Abschluss nochmal Frühstücken gegangen. Bei the Waffle haben wir nochmal richtig geschlemmt.

Schokoladenwaffel mit Erdbeeren – köstlich!

Bevor Lottis Uber um 13 Uhr kam sind wir noch durch ein paar Läden geschlendert, haben letzte Mitbringsel gekauft und einen Saft getrunken.

Frisch gepresste, super leckere Säfte.

Es ist jetzt schon etwas seltsam nur zu zweit zu sein, wenn Pia morgen in ihr Uber steigt und ich alleine weiterfahre wird es bestimmt ganz seltsam werden. Aber nun gut.

Liebe Grüße und euch ein schönes sonniges Wochende,

Luisa


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