Weihnachten und das neue Jahr

Hallo ihr Lieben,

also irgendwie waren die Tage nach dem letzten Blogeintrag ein bisschen verrückt.

Eigentlich wollten wir bei Vollmond einen Ausritt mit Tanja und Sarah machen. Dann kam morgens spontan ein Gast dazu. Also haben René und ich erstmal eine 5-Stunden Tour Tagsüber gemacht und haben uns dann abends vorbereitet für den Nachtritt. Ich habe mich wirklich darauf gefreut. Dann haben zwei andere Gäste spontan gefragt ob Sie mitkönnen, dann doch wieder nicht und nach einigem Hin und Her wollten Sie dann mit. Das war ca. 10 Minuten bevor die Tour losging und wir hatten dann natürlich nicht genügend Pferde. Also habe ich Aufopfernd wie ich ja nunmal bin mein Pferd hergegeben und Elli musste auch zurück bleiben.

Da ich am nächsten morgen früh arbeiten musste wollte ich dann stattdessen einfach früh ins Bett gehen. Vorher wollten wir noch ein Bierchen zusammen trinken, so als Vorweihnachtszeremonie. Aus einem Bierchchen wurden dann mehrere und nebenan war eine Party zu gange und so aus Scheiß haben wir dann gesagt wir gehen hin. Vielleicht aufgrund des vortgeschrittenen Bierkonsums haben wir uns dann um 01:00 Uhr tatsächlich noch auf den Weg gemacht – so viel zum Thema früh ins Bett.

Chilenisches Dorffest – wir kamen an und wirklich jeder einzelne im Raum hat uns angestarrt als kämen wir vom anderen Mond. Ich glaube selbst Luis als einheimischer hat sich etwas unwohl gefühlt. Das mit dem angestarrt werden ging dann leider so bis wir gegangen sind. Dort haben wir noch ein, zwei weitere Bierchen genommen und mussten uns wirklich ein bisschen vor betrunkenen aufdringlichen kleinen Menschen retten. Es war aber sehr lustig!

Gar nicht lustig war allerdings, das mein Wecker ungefähr 3 Stunden nach dem ich im Bett war wieder geklingelt hat. Dementsprechend Fit war ich morgens auch und irgendwie recht ungeschickt was an dem immernoch herrschenden Alkoholpegel gelegen haben mag. Im laufe des morgens ist dann irgendwann der Kater eingetreten und es war wirklich nicht schön!

Nachdem ich kurz beweisen musste das ich schon ein bisschen backen kann war ich froh als meine Schicht um 15:00 Uhr endlich zu ende war und ich eigentlich noch ein bisschen ausruhen wollte. Tja, dann kam Lorena aber erstmal mit einem kompletten Lamm an das wir dann erstmal zersägt haben. Ich habe sowas vorher noch nie gemacht und wollte eigentlich auch nur schauen, es endete aber damit, dass ich das halbe Schaf eigenhändig zerstückelt hab (Bilder davon wollte ich euch jetzt mal nicht antun).

Apfelkuchen – sehr lecker 🙂

Danach brauchte ich erstmal ein Bad im Fluss, eine reinigende Dusche und letztendlich eine kleine Siesta.

An Heiligabend wollten zwei Gäste schon sehr früh abreisen und ich durfte den Tag schon um 05.45 Uhr beginnen. Immerhin haben Sie sich ganz herzlich für meine Mühe bedankt.

Essenstechnisch war Weihnachten und Silvester hier dieses Jahr etwas Chaotisch. Da Beides auf ein Sonntag/Montag gespann fiel wo unser Koch immer frei hat müssen wir irgendwas zaubern.

Abends an Heiligabend haben Elli und ich uns nach Feierabend eine Flasche Wein aufgemacht und zusammen Geschenke ausgepackt. Es hat sich zwar nicht angefühlt wie Weihnachten, aber wir hatten einen schönen Abend.

Corall war von der Aktion jetzt nicht so begeistert wie ich 😀

Über Weihnachten hatten wir eine Familie mit Kindern da. Und warum auch immer meinen die Eltern hinterher das wir, also Elli und ich ja besonders dazu beigetragen hätten das die Kinder eine tolle Zeit hatten so wie wir uns um die gekümmert hätten. Ja mensch, immer wieder neues.

An Silvester hatten wir recht viele Gäste und auch einige ziemlich anstrengende.

Nachdem das Abendessen für die Gäste durch war haben wir uns was gemacht und gemütlich zusammen gegessen und getrunken. Das wir 0 uhr mitbekommen haben war mehr ein Zufall. Aber natürlich wurde angestossen und noch ein bisschen gequatscht und getrunken. Für Silvester recht unspäktakulär aber ein lustiger Abend.

Das neue Jahr ist gestartet wie das alte geendet hat – arbeitsintensiv und chaotisch. Eigentlich bin ich ja nur noch vier Wochen hier auf der Hacienda. Das kommt mir so unglaublich kurz vor. Vor zwei Monaten hab ich mich noch gefragt wie ich das „so lange“ schaffen soll, und jetzt kann ich mir gar nicht vorstellen am Ende des Monats schon zu gehen.

Aber mal sehen, wie immer wird sich schon alles ergeben.

Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!

Liebe Grüße aus dem Sommerlichen Chile,

Luisa


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